12,89 Meter vergessen wir nicht
Am 3. Juni 2013 stand die Donau in Passau bei 12,89 Metern, so hoch wie seit rund 500 Jahren nicht. Die Altstadt stand unter Wasser, die Feuerwehren waren tagelang im Einsatz. Seitdem weiß jeder, was auf dem Spiel steht. Vorsorge ist keine Symbolpolitik, sondern Pflicht.
Donau-Höchststand in Passau am 3. Juni 2013.
Quelle ansehenUnsere Schwerpunkte
- Hochwasserschutz fertig bauen. Deiche, Schutzmauern, Pumpwerke und Rückhalteräume nach Plan und ohne Verzögerung.
- Starkregenvorsorge in jeder Gemeinde. Gefahrenkarten, Kanalnetz und Hangwasserschutz auch dort, wo kein Fluss fließt. Der nächste Starkregen fragt nicht nach dem Pegel.
- Feuerwehren ausrüsten. Fahrzeuge, Gerätehäuser, Ausbildung und verlässliche Förderung für die Ehrenamtlichen, die nachts aus dem Bett springen.
- Warnen, bevor es zu spät ist. Sirenen, Notstrom und klare Notfallpläne für jede Gemeinde – nicht nur eine App, die beim Stromausfall nichts mehr anzeigt.
- Schnelle Hilfe danach. Soforthilfe ohne Antragsmarathon.
Bezug zur Region
Stadt Passau – Altstadt, Ilzstadt und Innstadt brauchen dauerhaften Schutz, klare Evakuierungswege und Rettungswege, die auch bei Hochwasser funktionieren.
Landkreis Passau – Starkregen und Hangwasser treffen zunehmend Orte fernab der großen Flüsse. Die Gemeinden brauchen technische Hilfe und Geld für die Vorsorge.